Perfekte Harmonie: Müsli nur aus Obst

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Was ich total gerne esse ist Banane mit Granatapfel!

Mein Tipp: Dabei kann die Banane auch zu einer leckeren Bananenmilch gemixt werden, dann hat man quasi Müsli ausschließlich aus Obst.

Die Kombi finde ich so gut, weil reife Bananen sehr süß und weich sind, während Granatapfelkerne eher knackig und sauer sind.

Probiert es mal aus!

Die traurige Wahrheit

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Sehr sauer stößt mir täglich das gedankenlose Konsumverhalten unserer Gesellschaft auf. Heute morgen folgendes in der SZ zu lesen gibt mir noch dazu traurige Bestätigung: Lebensmittel: Wir haben keine Ahnung, was wir essen

Je weniger aber ein Konsument weiß, je weniger er bereit ist, sich mit diesen Folgen auseinanderzusetzen, desto weniger kann er sie beeinflussen. Ein schlecht informierter Kunde ist leichter auszunutzen. Auswirkungen seines Konsums lassen sich leichter vor ihm verstecken. Wer das potenzielle Wissen um die Bedingungen industrieller Züchtung von Hühnern ausblendet oder zumindest nicht in seine Entscheidungen mit einbezieht, neigt eher zu einem Verhalten, das er selbst unmoralisch findet. Genauso wird jemand, der nicht über ausreichendes kulinarisches Wissen verfügt, tendenziell die angesprochene Standardisierung von Lebensmitteln befördern. Wenn fast ausschließlich der Preis das entscheidende Kriterium für einen Kauf ist, nicht aber die objektive Qualität etwa einer Tomate, eines Stücks Fleisch oder eines Apfels, wird die Gleichförmigkeit frischer Lebensmittel befördert.

Manchmal ist es kaum auszuhalten den Menschen beim Einkaufen und Essen zuzusehen. Wenn die Leute zum Beispiel wüssten, was da auf ihren Tellern landet, wo es herkommt und wie es behandelt wurde, würde ihnen der Appetit vergehen. Wie profitabel, wenn das eben nicht passiert…

 

Penny rüstet auf

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Merklich rüsten unsere Discounter ja auf, was vegane Produkte anbelangt, zu Beginn allen voran ALDI.

Aber auch bei Lidl fanden vor einiger Zeit pflanzliche Aufstriche Einzug.

Nun ist auch Penny nachgezogen und zwar wie! Während sich dieser Discounter im Allgemeinen eher schwer tut mit den anderen mitzuhalten, hat er sich nun deutlich hervorgetan (statt „vorher-getan“). Zum einen findet man dort ja schon seit längerem immer mehr Bio-Produkte. Nun wurden diese extrem erweitert inklusive Bio-Sojajoghurt (leider süßlich nicht neutral), Soja-Schnetzel und, und, und … All das gibt es nicht mal bei ALDI!

Übrigens hat letzterer meinen heißgeliebten, pflanzlichen Wurstaufschnitt aus dem Sortiment genommen. Das kann ich nur schwer verzeihen, denn dieser Aufschnitt war eigentlich das einzige vegane „Ersatzprodukt“ bei Aldi, welches mich überhaupt interessiert hat, weil es so lecker war.

Ich habe dieszbezüglich außerdem neulich zwei Auberginen-Aufstriche, jeweils von Lidl (rechts im Bild) und Penny (links im Bild), einem Test unterzogen. Eindeutiger Sieger ist für mich dabei Penny. Die Inhaltstoffe sind bei beiden zwar ungefähr gleich, nur enthält der Lidl-Aufstrich Auberginenstückchen. Das ist zwar gut gemeint, aber entwertet nur das Produkt für mich statt es aufzuwerten. Außerdem ist die Variante vom Lidl zu süßlich für meinen Geschmack. Der Auberginen-Aufstrich vom Penny dagegen schmeckt in etwa so, wie ich ihn auch von anderen Marken kenne und liebe (beispielsweise bei dm).

Heutiges Fazit:

ALDI ist erst mal unten durch 😉 .

Lidl konnte mich immer noch nicht gewinnen.

Penny hat mich schwer beeindruckt.

(Dm bleibt unverzichtbar.)

 

Hilfe! Blöder Eiersatz!

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Ich habe schon ein paar Mal versucht mit Eiersatz aus Lupinenmehl zu arbeiten (Spätzle, Pancakes …) und es endete JEDES Mal in einer Katastrophe!

Von Bindung keine Spur, das Ergebnis war mit diesem Eiersatz immer schlechter als ohne.

Ich werde deswegen in Zukunft bei Banane, Apfelmuß und Sojamehl bleiben.

Letzteres habe ich noch nie verwendet, aber es scheint Bestandteil sehr vieler veganer Backrezepte zu sein, deswegen bin ich zuversichtlich!

Was sind eure Erfahrungen?

Habt ihr irgendwelche Tipps für mich?

Habt ihr ein gutes veganes Spätzle-Rezept?

Vegan beim Tollwood Winterfestival

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Ich war letzte Woche auf dem Winter-Tollwood in München und wollte testen, welche veganen Speisen man dort bekommt. Davor habe ich recherchiert, dass es ein vegetarisch-veganes Zelt gibt, das „EssZimmer“. Allerdings gibt es keine offiziellen Informationen darüber, welcher Stand vegane Speisen führt und welche. Aber ich konnte aus Blogposts der letzten Jahre herauslesen, dass es entsprechende Gerichte gibt.

Top!

Positiv fand ich schon mal, dass an vielen Ständen Tabellen angebracht waren, die dokumentieren, welche Produkte Milch, Ei oder anderes enthalten. Das ist schon mal sehr hilfreich.

Flop!

Negativ aufgefallen ist mir jedoch, dass nur wenige ihre Gerichte überhaupt als vegan ausschreiben. Entweder, die Leute wittern nicht das Vermarktungspotenzial oder aber „vegan“ ist immer noch negativ behaftet. Aber in einem vegetarisch-veganem Zelt würde ich doch eher ersteres erwarten!

Fazit Nahrungssuche:

Auf jeden Fall kann man einfach bei den einzelnen Ständen nachfragen und es entpuppt sich sehr schnell, jeder hat tatsächlich vegane Speisen zur Verfügung. Dieses ewige Nachfragen nervt mich ja schon, allerdings ja auch nur deswegen, weil man oft nur Unverständnis und Kopfschütteln erntet. Das war hier überhaupt nicht der Fall! Problematisch finde ich dabei aber, dass man manchmal gar nicht so gut die Tabelle lesen kann oder jemanden am Stand fragen kann, weil man sich dafür entweder anstehen muss oder sich „vordrängeln“ muss. Leider muss man sich sogar im vegetarisch-veganem Zelt noch durchfragen um Tierprodukt-frei zu mampfen. Ich habe vor die Gastronomen bzw. Organisatoren des Tollwoods darauf anzusprechen.

Fazit Nahrungsaufnahme:

Probiert habe ich zunächst einen Mix-Teller (ohne den nicht-vegane Bantou-Spinat) bei „African Cuisine“, weil ich so selten die Gelegenheit habe so etwas zu essen. Das waren verschiedene Gemüsegerichte mit etwas Reis und Couscous! Am langweiligsten fand ich dabei das Anousi, da es einfach nur nach Senf geschmeckt hat. Super lecker war dagegen alles andere, insbesondere die Kochbanane, welche ich noch nie probiert hatte. Sie hat wie eine Kartoffel geschmeckt nur süßlicher ohne wie eine Süßkartoffel zu schmecken. Ein paar Bissen auf dem Teller waren auch ziemlich scharf, aber mit dem Rest gut zu neutralisieren. Mit 10€ fand ich den Mix-Teller etwas teuer, denn so viel voller als die Teller mit nur einem Gericht kam er mir nicht vor.

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Als nächstet wurden die Falafel beim Vegetarischen Eck probiert. Die waren ganz gut, aber nichts besonderes und geschmacklich nicht gerade raffiniert.

Eigentlich war ich noch scharf auf den Seitan-Tofu Döner bei der Anatolischen Küche, aber ich und meine Begleitung hatten da bereits genug, auch weil es im Zelt recht warm und voll war.

(Es hätte außerdem noch ein explizites Gemüsegericht bei La Huerta gegeben, aber „Grillpfanne mit verschiedenem Gemüse“ hörte sich irgendwie witzlos an, was es vielleicht gar nicht ist in Wirklichkeit.)

Sonstiges:

Vermutlich gibt es auch außerhalb des Zeltes vegane Leckereien, wenn man sich vor Ort erkundigt, zum Beispiel hätten mich dabei die heißen Maroni interessiert, welche mit mindestens zwei Ständen vertreten sind.

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Auf jeden Fall, gibt es auf dem Tollwood neben Essen auch einiges an hübschem Kram, mehr oder weniger nützlich. Als Minimalist und Sparfuchs habe ich zwar vieles begeistert bestaunt aber nichts gekauft.

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Süß und fruchtig für Faulis

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Motiviert durch Cordulas Beitrag Süße Apfeltaschen und inspiriert durch vorhandene Reste, habe ich Apfeltaschen gemacht mit meinem Liebsten.

Wir waren sehr begeistert vom Ergebnis, deshalb wollte ich den Weg dorthin hier festhalten 🙂

Zutaten:

  • 4 Äpfel
  • 1 Rolle Blätterteig
  • Zucker
  • Zimt
  • Wasser oder Schnaps

Für die Apfelfüllung:

  • Die Äpfel schälen (wir hatten super leckere vom Bodensee) und in kleine Stückchen schneiden.
  • Den Boden eines kleinen Topfes mit Zucker bedecken und diesen schmelzen; bevor er karamelisiert etwas von den Äpfel hinzugeben, gut umrühren, die restlichen Äpfel hinzugeben, umrühren.
  • An diesem Punkt haben wir einen Schuss Żubrówka hinzugefügt (ein polnischer „Gras-Wodka“, welcher oft mit naturtrüben Apfelsaft getrunken wird und dabei ein zimtiges Aroma bekommt). Ansonsten könnte man hier einen kleinen Schuss Wasser hinzufügen, falls es anzubrennen droht.
  • Die Apfelmasse mit Zimt abschmecken, einköcheln lassen, am besten ohne Topfdeckel, damit das Wasser verdunsten kann.
  • Wenn die gewünschte Konsistenz erreicht ist (bei uns war es fast schon Apfelmuß), das Ganze unbedingt gut abkühlen lassen (heiße Masse weicht Teig durch).

Für die Apfeltaschen:

  • Blätterteig in Quadrate schneiden (je quadratischer desto schöner werden die Taschen).
  • Je nach Größe je 1-3 Esslöffel vom Apfelkompott auf die Teigquadrate legen (ich habe sie ganz schön großzügig befüllt, so dass ich eigentlich schon Angst hatte, dass sie mir im Ofen wieder auslaufen, das ist aber nicht passiert).
  • Die Ecken der Quadrate über der Apfelmasse aufeinanderlegen und etwas festdrücken und ab in den Ofen bei 200 Grad 15 Minuten lang oder bis die gewünschte Bräune erreicht ist.

Das Ergebnis war wie bereits gesagt super lecker. Da ich mir nicht besonders viel Mühe dabei gegeben habe, die Taschen ordentlich zu formen, sehen sie sehr unterschiedlich aus, es wäre aber ein Leichtes gewesen, das besser zu machen. Ich wusste, dass sie sowieso in meinem Bauch landen, aber nicht, dass sie hier auf meinem Blog landen 🙂

Achja, die Missgeburten auf der rechten Seite des Bilds sind entstanden, weil der Apfelkompott zu heiß war 😉