Auf den Punkt gebracht

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Ein super Artikel für Allesesser aus der Perspektive einer Vegetarierin:

Müllt mich nicht mit eurem Halbwissen zu!

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Vegan beim Tollwood Winterfestival

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Ich war letzte Woche auf dem Winter-Tollwood in München und wollte testen, welche veganen Speisen man dort bekommt. Davor habe ich recherchiert, dass es ein vegetarisch-veganes Zelt gibt, das „EssZimmer“. Allerdings gibt es keine offiziellen Informationen darüber, welcher Stand vegane Speisen führt und welche. Aber ich konnte aus Blogposts der letzten Jahre herauslesen, dass es entsprechende Gerichte gibt.

Top!

Positiv fand ich schon mal, dass an vielen Ständen Tabellen angebracht waren, die dokumentieren, welche Produkte Milch, Ei oder anderes enthalten. Das ist schon mal sehr hilfreich.

Flop!

Negativ aufgefallen ist mir jedoch, dass nur wenige ihre Gerichte überhaupt als vegan ausschreiben. Entweder, die Leute wittern nicht das Vermarktungspotenzial oder aber „vegan“ ist immer noch negativ behaftet. Aber in einem vegetarisch-veganem Zelt würde ich doch eher ersteres erwarten!

Fazit Nahrungssuche:

Auf jeden Fall kann man einfach bei den einzelnen Ständen nachfragen und es entpuppt sich sehr schnell, jeder hat tatsächlich vegane Speisen zur Verfügung. Dieses ewige Nachfragen nervt mich ja schon, allerdings ja auch nur deswegen, weil man oft nur Unverständnis und Kopfschütteln erntet. Das war hier überhaupt nicht der Fall! Problematisch finde ich dabei aber, dass man manchmal gar nicht so gut die Tabelle lesen kann oder jemanden am Stand fragen kann, weil man sich dafür entweder anstehen muss oder sich „vordrängeln“ muss. Leider muss man sich sogar im vegetarisch-veganem Zelt noch durchfragen um Tierprodukt-frei zu mampfen. Ich habe vor die Gastronomen bzw. Organisatoren des Tollwoods darauf anzusprechen.

Fazit Nahrungsaufnahme:

Probiert habe ich zunächst einen Mix-Teller (ohne den nicht-vegane Bantou-Spinat) bei „African Cuisine“, weil ich so selten die Gelegenheit habe so etwas zu essen. Das waren verschiedene Gemüsegerichte mit etwas Reis und Couscous! Am langweiligsten fand ich dabei das Anousi, da es einfach nur nach Senf geschmeckt hat. Super lecker war dagegen alles andere, insbesondere die Kochbanane, welche ich noch nie probiert hatte. Sie hat wie eine Kartoffel geschmeckt nur süßlicher ohne wie eine Süßkartoffel zu schmecken. Ein paar Bissen auf dem Teller waren auch ziemlich scharf, aber mit dem Rest gut zu neutralisieren. Mit 10€ fand ich den Mix-Teller etwas teuer, denn so viel voller als die Teller mit nur einem Gericht kam er mir nicht vor.

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Als nächstet wurden die Falafel beim Vegetarischen Eck probiert. Die waren ganz gut, aber nichts besonderes und geschmacklich nicht gerade raffiniert.

Eigentlich war ich noch scharf auf den Seitan-Tofu Döner bei der Anatolischen Küche, aber ich und meine Begleitung hatten da bereits genug, auch weil es im Zelt recht warm und voll war.

(Es hätte außerdem noch ein explizites Gemüsegericht bei La Huerta gegeben, aber „Grillpfanne mit verschiedenem Gemüse“ hörte sich irgendwie witzlos an, was es vielleicht gar nicht ist in Wirklichkeit.)

Sonstiges:

Vermutlich gibt es auch außerhalb des Zeltes vegane Leckereien, wenn man sich vor Ort erkundigt, zum Beispiel hätten mich dabei die heißen Maroni interessiert, welche mit mindestens zwei Ständen vertreten sind.

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Auf jeden Fall, gibt es auf dem Tollwood neben Essen auch einiges an hübschem Kram, mehr oder weniger nützlich. Als Minimalist und Sparfuchs habe ich zwar vieles begeistert bestaunt aber nichts gekauft.

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Why I don’t eat animals #2

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In case you would like to read part 1 of the story first, please click here: Why I don’t eat animals #1

I must say I had met vegetarians before all of this happened, but it had never triggered anything in me – nothing, not a single thought. This was not because there was nothing to be triggered. Now I know that the reason is our traditional thinking of how animal products belong to our nutrition (or even culture!) which is completely decoupled from the reality of its production or health issues. Our thinking stays in its comfort zone, re-thinking is not necessary, period. Vegetarians are just those horse-loving girls from school who were not able to make the difference between horses and cows and after 2 years would suffer from deficiencies and eat meat anyway, stupid folks.

But the seed dropped and the need grew: no more animal on my plate! About other animal products such as dairy and eggs I was not sure. I did not know if their production was more human than in the case of meat or if I need them to avoid deficiencies etc. Today I know much more, but I always use to take small steps, so no fish and no meat at first. I was not too worried about my health when I stopped eating animals. The ethical dimension suddenly became so clear to me that I just stopped from one day to the other. I think in the back of my head (or rather deep in my heart) I knew it was simply impossible that these cruelties could be necessary to support the human body properly!

Especially since I was still consuming dairy products containing animal protein I never believed in the horror stories people told me what will happen if I do not eat meat: “You need meat because of the proteins and the vitamins and the iron and so on… ”. (The problem here is if stories are repeated long enough then everyone starts believing them even if there is no scientific justification for those beliefs. And then there are these scientific studies that got things all wrong due to wrong assumptions, systematical errors, lobbyism, etc.). Additionally, there are these misconceptions which claim if your body needs a certain nutritional component to function properly, you should eat tons of things which include this component, totally ignoring interactions between different ingredients of that product or contaminants or unhealthy nutrient ratios.

And then there are those who claim (only because it sounds(!) logic): you should eat everything but in moderation. Ok, so tell me what is the definition of everything? And which is the defining epoch? And tell me was it better not let women elect, because that is how it was most of the time? You see, the most effective method for beating an argument is to apply it. I mean that’s no rocket science you simply need to measure everything by its individual values and not by if it has been like that all the time.

My family did not draw the same conclusion as I did, but they also did not try to hold me back, maybe because I was an adult already living in another city on my own or they just thought she will get the protein from eggs then. My boyfriend with whom I was together for one year by then probably thought, damn it, I bought a pig in a poke, but eventually could live with my decision. My old friends from school couldn’t believe it since they remembered that barbecue was my favorite kind of food.

And I was surprised how easy it was to keep away the fish and meat, because the motivation or better the seed’s roots were as strong as they were. Just a switch that flipped and that’s it. My well-known digital behavior how my father called it: What’s wrong is wrong and won’t be done. Actually leaving out the animals is not a hard step to do and after some time if something tasted like meat or there was bacon accidentally in one of the vegetable dishes that were served to me (a classic), this became disgusting. Our taste buds easily adjust (after approx. 20 days already!!!) and if they are not used to meat and fish they will announce in that case: hold on, this tastes weird, you’ll better not eat it.

Veganer sind zu extrem? Ihr seid wohl zu bequem!

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Menschen, die ihr Leben vegan ausrichten, gelten ja gemeinhin als extrem.

Ich kann diese spontane Beurteilung im Prinzip nachvollziehen. Die Ernährung von unserer westlichen hin zur veganen umzustellen scheint ein extremer Schritt zu sein.

Und Extreme werden zu Recht gefürchtet oder zumindest skeptisch begutachtet. Insgesamt bewährt sich allzu oft die goldene Mitte.

Aber ist das die goldene Mitte:

Tierfabrik Deutschland

Oder den feelgreen.de-Artikel

ZDF-Doku über Tierfabriken: Der Tierschutz endet am Tellerrand

zitierend:

Der Durchschnitts-Verbraucher in Deutschland ist kostenbewusst. Zugleich verabscheut er natürlich jede Form von Massentierhaltung. Aber zu viel Geld dürfen Lebensmittel eben auch nicht kosten. Das zeigt der Erfolg der Discounter. Und dann wäre da noch das deutsche Tierschutzgesetz. Es soll verhindern, dass Tiere ohne vernünftigen Grund leiden müssen. Dass das alles nicht so richtig zusammengehen kann, zeigt die Dokumentation „Tierfabrik Deutschland“ am Dienstagabend im ZDF.

Der Durchschnitts-Deutsche vertilgt in einem Jahr 59 Kilo Fleisch, 218 Eier und rund 84 Liter Milch. Nahezu jeder (sofern er nicht völlig vegan lebt) verspeist in seinem Leben vier Rinder, 46 Schweine und 945 Hühner.

Die Deutschen geben im Vergleich zu ihren europäischen Nachbarn ziemlich wenig für Lebensmittel aus: Es sind gerade einmal zehn Prozent des Pro-Kopf-Einkommens. Dafür rufen sie umso lauter nach mehr Tierschutz und artgerechter Tierhaltung – ganz nach dem Motto: Schweine im Stroh, freilaufende Hühner mit Hahn auf dem Mist oder Kühe auf der Weide mit niedlichen herumtollenden Kälbchen.

80 Prozent der deutschen Verbraucher wollen angeblich mehr bezahlen für tierschutzgerechte Lebensmittel, doch zwischen Verbraucherwunsch und landwirtschaftlicher Produktionsrealität liegen Welten.

Beispiel Ei: … Die süßen männlichen Küken … der Legelinien werden direkt nach dem Schlüpfen millionenfach vergast …

Beispiel Schwein: … Also werden überzählige oder zu kleine und schwache Ferkel einfach an der Stallwand totgeschlagen …

Beispiel Milch: Jahrzehntelange Hochleistungszucht hat nicht nur die jährliche Milchleistung auf mehr als 10.000 Liter pro Kuh gesteigert, sie hat die Tiere auch anfälliger gemacht für Krankheiten …

Die Filmer … besuchen Schweinemäster und Hühnerzüchter – wobei einige zu Wort kommen, die zurückwollen zu einer Zucht wie sie früher üblich war, ohne dass die Hälfte der Tiere einfach in der Abfalltonne landet.

Sie zeigen, wie die Agrarlobby es bis heute schafft, Tierschutzgesetze aufzuweichen und zu umgehen. Und sie befragen den niedersächsischen Umweltminister (Grüne) und den Bundeslandwirtschaftsminister (CSU), warum Hochleistungszucht mit Todesfolge nicht längst verboten ist. Aber außer Lippenbekenntnissen wie „Das kann so nicht bleiben“ kommt da nicht viel.

Fazit: Eine Nutztierwende ist nicht in Sicht. Die Verbraucher wollen ihr Fleisch auf dem Teller haben. Und die Minister möchten ihre Wähler natürlich nicht vergraulen und gleichzeitig der Industrie nicht wehtun. Es bleibt also dabei: Wirtschaftlichkeit geht weiter contra Tierschutz. Schließlich ist die Landwirtschaft der fünftgrößte Industriezweig in Deutschland. Kühe stehen also weiterhin im Stall und nicht auf der Wiese, und das Töten von Eintags-Küken, Kälbern und Ferkeln geht weiter, weil offenbar weder die Bauern noch die Politiker wirklich an einer tiefgreifenden Veränderung interessiert sind. Ein Teufelskreis.

Veganer sind zu extrem?

Wer das sagt, ist wohl zu bequem!

Schuld und Süh… Verantwortung

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Zu oft höre ich von Menschen, sie könnten nicht auf tierische Produkte verzichten des Geschmackes wegen oder weil sie etwas „Richtiges“ zu essen brauchen, weil sie ansonsten vom Fleisch fielen.

Nun ja, das hört sich erstmal oberflächlich irgendwie nachvollziehbar an, ist aber nicht besonders handfest, wenn man

  • all die Menschen als Beispiel nimmt, welche bestens ohne Tierprodukte leben.
  • berücksichtigt, dass es Ersatzprodukte gibt.
  • weiß, dass Geschmackszellen sich alle 25 Tage neu bilden, so dass sich Geschmack leicht umerziehen lässt.
  • beachtet, dass die primäre Energiequelle des Körpers Glukose ist welche aus Kohlenhydraten gewonnen wird.
  • bedenkt, dass es jene Menschen wahrscheinlich noch  nie den Selbstversuch durchgeführt haben.

Letzteres finde ich einen ganz wichtigen Punkt. Wir Menschen haben oft Meinungen, die auf irgendeinem Gefühl oder zusammengereimten Pseudotatsachen beruhen anstatt auf Fakten oder eigenen Erlebnissen.

Zu oft höre ich außerdem von Menschen, dass sie gleichzeitig die Missstände in der Tierhaltung auch schrecklich finden. Dagegen getan wird allerding Nichts.

Für mich sieht das dann so aus, als würde man mit reinem Gewissen dastehen wollen, da man ja den Tiermissbrauch öffentlich verurteilt, aber aus den oben genannten oder anderen Gründen die bisherige Ernährung auf jeden Fall beibehalten.

Das könnte man als klare Schuldzuweisung interpretieren: schuld sind wohl die Landwirte und die Politik, dass es den Nutztieren so schlecht geht. Das ist dann aber ein regelrechtes Abwälzen von Verantwortung. Wir leben in einer Demokratie und Marktwirtschaft. Wir wählen Politiker und Konsumartikel und haben deswegen einen wesentlichen Teil an Verantwortung inne.

Was mich auch oft wundert ist, dass es so Wenige packt. Ich meine das Verantwortungsgefühl, die Neugierde, das Entsetzen, das Mitgefühl. Mich packt es immer gleich, wenn ich irgendwo Missstände wittere und ich möchte sofort etwas dagegen tun oder mich mindestens darüber informieren. Dagegen sehe ich bei manch anderem einen totalen Tunnelblick. Sind die Interessen einfach zu verschieden? Ist das Leben, der Alltag schon komplex genug, ohne dass man noch seine Gewohnheiten auf den Kopf stellen muss? Wo liegt der Unterschied?

Tierkonsum früher und heute

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Die Vorgänge rücken die erschütternden Produktionsbedingungen eines wichtigen Pharma-Grundstoffs in den Fokus, der direkt aus den noch schlagenden Herzen ungeborener und nicht betäubter Kälber gewonnen wird.

Wie Bitte? Ich hör wohl nicht recht? Aus den noch schlagenden Herzen ungeborener und nicht betäubter Kälber?

Ursprünglich hat der Mensch bevor die (Massen-)Tierhaltung üblich wurde, und das ist heute auch noch bei vielen Naturvölkern ersichtlich, das Leben eines Tieres sehr geschätzt und geehrt und dadurch beispielsweise nach Möglichkeit den gesamten toten Tierkörper irgendwie verwertet.

Diesen Ansatz vertreten auch heute noch viele Menschen, welche in der Tierproduktion involviert sind. So verteidigte  beispielsweise auch eine Fleischermeisterin ihr Gewerbe in jener Hart aber Fair Sendung „Fleischesser am Pranger – kommt jetzt das Ende der Wurst“ (welche ich im übrigen nicht bis zu Ende anschauen konnte, weil mir zu viele Argumente zu hohl waren).

Allerdings zieht dieses Argument für mich nicht unter den heutigen Bedingungen, welchen die Tiere ausgesetzt sind.

Heutzutage werden sie ja ausschließlich dafür geboren um ausgenutzt zu werden verbunden mit lebenlangem großen Leid und keinem eigenständigen Leben, wie sie es vor langer Zeit einmal hatten. Ja ihre ganze Physiologie wird eigens zur Gewinnmaximierung manipuliert.

Oder sie werden gleich gar nicht erst geboren:

Die Vorgänge rücken die erschütternden Produktionsbedingungen eines wichtigen Pharma-Grundstoffs in den Fokus, der direkt aus den noch schlagenden Herzen ungeborener und nicht betäubter Kälber gewonnen wird.

Man schlachtet das Tier also aus, wo man nur kann. Mit dem pharmazeutischen Nutzen zu argumentieren und dafür Lebewesen (Tiere) für andere Lebewesen (Menschen) zu opfern, finde ich ebenfalls pevers.

Im Übrigen ist der pharmazeutische Nutzen in Wirklichkeit wahrscheinlich eher wirtschaftlicher Natur (der zitierte Artikel handelt ja gerade davon, dass die Pharmaindustrie ihr eigenes Wohl sogar über das ihrer Abnehmer, der Menschen, stellt). Außerdem kann ich ein solches Argument nicht akzeptieren in einer Welt, in der unsere ach so zivilisierte westliche Gesellschaft noch nicht einmal verstanden hat, dass Ernährung ein wesentliches Fundament von Gesundheit ist und nicht blutdrucksenkende Mittel (Ernährung ist nicht einmal fester Bestandteil der gängigen medizinischen Ausbildungen).

Für mich resultieren aus dem Ganzen im Wesentlichen zwei Schlussfolgerungen:

Den Tierkonsum von heute mit dem der frühen Menschheitsgeschichte zu rechtfertigen ist nicht möglich, da beide grundverschieden sind.

Die heutige Ausbeutung von Tieren ist inakzeptabel und birgt große Risiken für den Menschen.

Und eines möchte ich hier noch hinzufügen, welches ich durch die Dokumentation „Cowspiracy“ gelernt habe: Es ist technisch unmöglich alle omnivoren, also alles-essenden, Menschen aus einigermaßen artgerechter Weidenhaltung der Tiere zu ernähren. Sprich falls sich nichts ändert an unserem Konsumverhalten werden wir weiterhin sehr abscheuliche Vorgänge an Tieren unterstützen, auch wenn wir nichts darüber erfahren.


Den zitierten SZ-Artikel findet ihr hier:

Das schmutzige Geschäft mit dem Blut ungeborener Kälber

sowie einen weiteren SZ-Artikel aus selbem Anlass:

Empörende Blutspur

Why I don’t eat animals #1

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It all started when I was 19 years old. I grew up having a close relationship to nature and especially all its living creatures. I spent hours laying in the grass of my family’s garden and loved watching the animals being busy there, various kinds of insects and birds mainly. Seeing them always gave me a warm feeling which could be probably best defined by empathy. This is not surprising at all. All my life I have been fascinated by all different aspects of the world and in my youth this channeled my interest in many topics and sciences in particular physics but also in philosophy and from all of that deep religious feelings emerged (and this is my main driver I would say). Now, many might not know what I personally mean by this, but it is easy to bring to a point: deep love was running through my veins and became the most important force in my life. How should I live my life? The answer was easy now: with, in, by, through love. Love for myself, love for my environment, whether the people, the world, the whole creation, love for God. Basically God to me is everything I mentioned before and more (and not an old man sitting on a throne somewhere next to Alpha Centauri).

The same love is bubbling in my heart when I see the insects and birds and probably also due to the fact since I see their eyes, I see their mouths, I see their legs, I see their needs, I see their fear, so many properties that I have, too! It is as easy as that. I always wondered why many people seem to be so convinced that we are that much different from all of that. When I look at my family’s cats, it is pretty clear that they have feelings just as I do. Yes, the communication of humans is better, yes, our house building skills are better, yes, we “rule” the world, but tell me, what does that mean? Does that mean that we can do everything to nature we wish to do or does that impose a huge responsibility onto our shoulders?

So this is my background, a garden that was cultivated by many different influences and experiences. And then a seed dropped into it:

A friend was visiting my family and we had barbecue or so (funny enough in the garden). This person is professional musician and also some sort of hippie in only the best meaning of this word. This means loving, open to different opinions, cultures, religions, simply open to life. And he was not eating animals or animal products. Of course, we wanted to know why and he told us.

Imagine, he said, some creatures more intelligent and powerful than we are would come to earth and do the following only because they can. They would take your women, rape them to keep them pregnant to keep the milk flowing but not for their babies. The baby cows would immediately be separated from their mothers when born and then, if female, treated as their mothers before and if male be made to Schnitzel and ate by the higher developed species. (This is no horror story! This is the regular way to produce meat and dairy!)

Not to mention all the other little details such as the lives in prison with injuries and pain and tons of other unnatural conditions such as artificial hormones …

All of this happens to animals every day all over the world. And this is only one aspect of how badly we treat them.

Never have I thought of this before in that way, but this comparison between farm cows and humans hit me. This is really the way how dairy and meat come to our houses. Even if the slaughter WAS painless for all the animals, their lives ARE just sh***, full of pain, fear and against all of their natural needs. I looked onto the garden and thought, oh you ants and birds, how lucky you are!