Perfekte Harmonie: Müsli nur aus Obst

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Was ich total gerne esse ist Banane mit Granatapfel!

Mein Tipp: Dabei kann die Banane auch zu einer leckeren Bananenmilch gemixt werden, dann hat man quasi Müsli ausschließlich aus Obst.

Die Kombi finde ich so gut, weil reife Bananen sehr süß und weich sind, während Granatapfelkerne eher knackig und sauer sind.

Probiert es mal aus!

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Nur so bla – Angst vor Veränderung

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Nachdem ich in letzter Zeit so eingedeckt mit Arbeit bin, komme ich gar nicht mehr zum Bloggen. Man möchte sich ja Mühe geben und nicht einfach irgendetwas hinklatschen.

Aber warum eigentlich nicht? Einfach mal nur so bla

Ok, gebongt, das wird jetzt eine neue Rubrik. Ich möchte nicht schweigen müssen, es gibt zu viele Themen, die es verdienen um jeden Preis behandelt zu werden. Sonst macht jede andere Arbeit auch keinen Sinn mehr.

Was könnte ich euch heute berichten? Aja, ich wollte schon seit langem einen Blog empfehlen, dem ich folge:

Blicktausch

„Flüchtlinge erzählen – Berichte eines Arabisch sprechenden Helfers“

Der ist alles andere als nur so bla, nämlich wahnsinnig interessant und natürlich auch erschütternd. Aber wenn man sich nicht mit den Menschenschicksalen auseinandersetzt, besteht immer die Gefahr, dass man eher nach Lösungen suchen wird, welche bequem und nützlich für einen selbst sind.

Wo sind wir noch bequem und sehen keine Einzelschicksale und fühlende Wesen mehr, sondern nur wertlose Massenware? Nutztierhaltung. Gestern habe ich mir zum ersten Mal ein Video angesehen, welches als „Best Speech You Will Ever Hear“ von Gary Yourofsky bekannt ist. Tatsächlich handelt es sich dabei um eine fantastische Rede.

Und die Moral von nur so bla: es ist unabdinglich, dass wir mit offenem Geist und offenem Herz durch die Welt gehen und Dinge nicht nur oberflächlich betrachten. Oft sind wir stattdessen von Angst geleitet, Angst vor Veränderung.

Angst ist ein schlechter Ratgeber.

Die traurige Wahrheit

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Sehr sauer stößt mir täglich das gedankenlose Konsumverhalten unserer Gesellschaft auf. Heute morgen folgendes in der SZ zu lesen gibt mir noch dazu traurige Bestätigung: Lebensmittel: Wir haben keine Ahnung, was wir essen

Je weniger aber ein Konsument weiß, je weniger er bereit ist, sich mit diesen Folgen auseinanderzusetzen, desto weniger kann er sie beeinflussen. Ein schlecht informierter Kunde ist leichter auszunutzen. Auswirkungen seines Konsums lassen sich leichter vor ihm verstecken. Wer das potenzielle Wissen um die Bedingungen industrieller Züchtung von Hühnern ausblendet oder zumindest nicht in seine Entscheidungen mit einbezieht, neigt eher zu einem Verhalten, das er selbst unmoralisch findet. Genauso wird jemand, der nicht über ausreichendes kulinarisches Wissen verfügt, tendenziell die angesprochene Standardisierung von Lebensmitteln befördern. Wenn fast ausschließlich der Preis das entscheidende Kriterium für einen Kauf ist, nicht aber die objektive Qualität etwa einer Tomate, eines Stücks Fleisch oder eines Apfels, wird die Gleichförmigkeit frischer Lebensmittel befördert.

Manchmal ist es kaum auszuhalten den Menschen beim Einkaufen und Essen zuzusehen. Wenn die Leute zum Beispiel wüssten, was da auf ihren Tellern landet, wo es herkommt und wie es behandelt wurde, würde ihnen der Appetit vergehen. Wie profitabel, wenn das eben nicht passiert…

 

Penny rüstet auf

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Merklich rüsten unsere Discounter ja auf, was vegane Produkte anbelangt, zu Beginn allen voran ALDI.

Aber auch bei Lidl fanden vor einiger Zeit pflanzliche Aufstriche Einzug.

Nun ist auch Penny nachgezogen und zwar wie! Während sich dieser Discounter im Allgemeinen eher schwer tut mit den anderen mitzuhalten, hat er sich nun deutlich hervorgetan (statt „vorher-getan“). Zum einen findet man dort ja schon seit längerem immer mehr Bio-Produkte. Nun wurden diese extrem erweitert inklusive Bio-Sojajoghurt (leider süßlich nicht neutral), Soja-Schnetzel und, und, und … All das gibt es nicht mal bei ALDI!

Übrigens hat letzterer meinen heißgeliebten, pflanzlichen Wurstaufschnitt aus dem Sortiment genommen. Das kann ich nur schwer verzeihen, denn dieser Aufschnitt war eigentlich das einzige vegane „Ersatzprodukt“ bei Aldi, welches mich überhaupt interessiert hat, weil es so lecker war.

Ich habe dieszbezüglich außerdem neulich zwei Auberginen-Aufstriche, jeweils von Lidl (rechts im Bild) und Penny (links im Bild), einem Test unterzogen. Eindeutiger Sieger ist für mich dabei Penny. Die Inhaltstoffe sind bei beiden zwar ungefähr gleich, nur enthält der Lidl-Aufstrich Auberginenstückchen. Das ist zwar gut gemeint, aber entwertet nur das Produkt für mich statt es aufzuwerten. Außerdem ist die Variante vom Lidl zu süßlich für meinen Geschmack. Der Auberginen-Aufstrich vom Penny dagegen schmeckt in etwa so, wie ich ihn auch von anderen Marken kenne und liebe (beispielsweise bei dm).

Heutiges Fazit:

ALDI ist erst mal unten durch 😉 .

Lidl konnte mich immer noch nicht gewinnen.

Penny hat mich schwer beeindruckt.

(Dm bleibt unverzichtbar.)

 

Hilfe! Blöder Eiersatz!

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Ich habe schon ein paar Mal versucht mit Eiersatz aus Lupinenmehl zu arbeiten (Spätzle, Pancakes …) und es endete JEDES Mal in einer Katastrophe!

Von Bindung keine Spur, das Ergebnis war mit diesem Eiersatz immer schlechter als ohne.

Ich werde deswegen in Zukunft bei Banane, Apfelmuß und Sojamehl bleiben.

Letzteres habe ich noch nie verwendet, aber es scheint Bestandteil sehr vieler veganer Backrezepte zu sein, deswegen bin ich zuversichtlich!

Was sind eure Erfahrungen?

Habt ihr irgendwelche Tipps für mich?

Habt ihr ein gutes veganes Spätzle-Rezept?

Die vielen Dimensionen von Hunger

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Für mich persönlich gibt es viele Dimensionen von Hunger. Ich habe aber desöfteren das Gefühl, dass viele meiner Mitmenschen diese anders und teilweise auch weniger wahrnehmen. Deshalb dachte ich mir, man könnte sich hier etwas austauschen.

1. Volumen

Definitiv, das kennt wahrscheinlich jeder, hängt das Sättigungsgefühl mit dem Volumen des Mageninhalts zusammen. Man verspürt weniger oder keinen Hunger mehr, wenn man sich voll gegessen hat.

Allerdings kann ich mich auch voll essen ohne mich satt zu essen. Warum? Der nächste Punkt erklärt es.

2. Zu wenig Kohlenhydrate

Habe ich mich voll gegessen mit kohlenhydratarmer Nahrung, kann es vorkommen, dass ich mich danach nicht richtig befriedigt fühle und noch Lust habe auf etwas kaloriendichtes zum Beipiel auf was Süßes. Das ist ganz logisch, da unsere Körperzellen hauptsächlich Zucker also Kohlenhydrate brauchen.

So ein Heißhunger kann auch besonders schlimm werden falls man schon ein längeres Kaloriendefizit hinter sich hat.

3. Kaloriendefizit

Viele Menschen essen tagsüber sehr wenig und können sich Abends fast gar nicht mehr richtig satt werden ohne große Mengen an Essen. Ein solcher Kalorienmangel führt wie bereits oben gesagt zu Heißhunger und es verlangt einen nach kaloriendichter Nahrung und somit oft fettreicher Nahrung. Für unsere Gesundheit ist das leider nicht so toll, darum besser über den Tag verteilt satt werden mit kohlenhydratreichen, vollwertigen Lebensmitteln.

Noch schlimmer als zu wenig Kalorien zu sich zu nehmen ist natürlich gar nichts zum beißen zu bekommen. Für mich resultiert daraus der…

4. Nüchternschmerz

Der Nüchternschmerz ist für mich die schlimmste Form des Hungers und mein immerwährender Gegner im Alltag. Ich kenne kaum Menschen, denen dieses Gefühl bekannt ist, deshalb hier eine kurze Erläuterung. Wenn mein Magen Nachschub braucht, meldet er sich zunächst mit normalem Hungergefühl und evtl. auch Knurren. Nehme ich diese Signale quasi nicht sofort ernst, bekomme ich ein saures Magenbrennen sowie einen Blähbauch. Leider verschwinden die Symptome nicht sofort wieder beim Essen, was bei nährerer Überlegung Sinn macht. Wahrscheinlich ist der Magen durch seine Säure angegriffen und die Luft kann sich ja auch nicht einfach auflösen. Da ich relativ gut verdauliches Essen reich an Kohlenhydraten und ohne tierische Produkte esse und zugleich einen sehr guten Stoffwechsel habe, laufe ich leider mehrmals täglich Gefahr Opfer dieses Nüchternschmerzes zu werden und muss viel öfter essen als alle um mich rum.

Wer kennt das noch?

5. Existenz-bedrohender Hunger

Eine weitere Hungerart muss ich hier noch erwähnen, auch wenn ich sie zum Glück nie erleiden musste – Hunger, der an die Existenz geht. Könnten wir nur all die Pflanzen, die für die Nutztierhaltung angebaut werden, stattdessen an Menschen verteilen, gäbe es womöglich viel weniger von diesem schrecklichen Leiden.

Mehr Infos dazu kann man in der Doku „Cowspiracy“ sowie dem neu erschienenem Buch dazu entnehmen.